Kleiner Pyhrgas (2029m)

Großer Pyhrgas (2244m)

 

29.10.2004

 

Ausgangspunkt: Oberweng bei Spital am Pyhrn

Wegbeschreibung: Von Oberweng erst auf Schotterstrassen und Karrenwege teilweise sehr steil hinauf, bevor der Weg kurz vor der Gowilalm in einen normalen Wanderweg mündet ( ¾ Std. ). Von der Gowilalm erst über eine große Alm nur wenig steil hinauf, dann im Wald etwas steiler, bevor man auf den felsigen Grat des kleinen Pyhrgas gelangt. Diesen wieder wenig steil und kaum ausgesetzt auf breitem Weg entlang zum Gipfel ( 1 Std. ) Vom Gipfelkreuz weiter auf einem unmarkierten Steig am Grat entlang. Die Schlüsselstelle bildet schon bald nach dem Kleinen Pyhrgas eine felsige Engstelle, die auf einem schmalen Band gequert wird. Von dort direkt am grasigen Rücken entlang etwas bergab hinunter bis zum Zusammenlauf des Pyhrgas- und des Scheiblingsteingrates. Von dort wieder etwas felsiger immer am Grat hinauf Richtung Großen Pyhrgas. Lediglich eine markante Felswand mit einem roten, senkrechten Streifen wird an der Nordseite über ein Felsband umgangen. Von dort weiter am Grat zum Gipfelkreuz ( insgesamt 2 Stunden ). Von dort am markierten Weg nach Norden flach am Grat entlang. Schon bald führt der Weg aber sehr steil erst über Wiese, dann durch ein Schotterfeld hinunter ins Holzerkar. Mit einem kurzen, steilen Gegenanstieg verlässt man dieses Richtung Norden, bevor man leicht bergab durch recht beengende Latschen hinüber zur Alm oberhalb der Gowilalm wandert. Von dort mit wenigen Schritten zur Gowilalm ( 1 ¾ Std. ) und am Aufstiegsweg hinunter nach Oberweng ( ½ Std. )

 

Gehzeit:.6 Std.

Höhendifferenz: Oberweng – Gr. Pyhrgas 1400m, am Grat zusätzlich etwa 200m

Wetter: Am Vormittag sehr föhnig, dann bewölkt; am späteren Nachmittag plötzlicher Nebel am Gipfel.

Sichtungen: sehr viele Gämsen

Einkehrmöglichkeit: Gowilalm

Trinkwasser: keine Quellen oder Bäche

Besonderes: Steig zwischen Kl. und Gr. Pyhrgas unmarkiert, teilweise sehr ausgesetzt und nur bei absoluter Trockenheit zu empfehlen. Leichte Kletterei. Eventueller Notabstieg über den Scheiblingsteingrat hinunter zum Rohrauer Haus und über die Hofalm zurück nach Oberweng

 

Fazit: Schöne Rundtour, die aber geübten Bergsteigern vorbehalten bleibt. Darf auf keinen Fall unterschätzt werden!

 

 

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