Kasberg ( 1747 m )

Spitzplaneck ( 1617 m )

 

 

31.10.2009

 

Ausgangspunkt: Von Scharnstein nach Grünau im Almtal und weiter entlang der Alm bis zu jener Brücke kurz vorm Wirtshaus Jagersimmerl, wo die Straße die Alm überquert. Parken neben der Straße.

 

Wegbeschreibung: Von der Straße auf einer Schotterstraße entlang des Wallibaches zügig ansteigend hinauf, wobei man bei der ersten Straßengabelung nach zwei Kehren den rechten Weg nimmt. Direkt bei der zweiten Gabelung  ( bis hierher ¾ Std. ) führt ein kleiner Steig anfangs steil durch den Wald hinauf, dann in recht flacher Querung nach rechts hinüber. Oberhalb eines Hochstandes erreicht man einen verwachsenen, aber doch recht deutlichen Weg, der in flachen Kehren hinauf zur Jagdhütte Wallibach führt ( ½ Std. ) Weiter auf schwachen Steigspuren durch den Wald hinauf zu einer Wiese mit den Grundmauern einer ehemaligen Hütte ( ¼ Std. ) Ab hier weglos einen bewaldeten Rücken hinauf, bis der Wald allmählich in einen Latschengürtel übergeht. Durch äußerst dichte und zum Teil mehrere Meter hohe Latschen teilweise auf Gamssteigen, teilweise im direkten Kampf Mann gegen Latsche hinauf, wobei man sich eher nach rechts orientiert. Zuletzt noch einmal kurz steil hinauf, bis man den Kamm Rossschopf – Kasberg erreicht ( 1 ¾ Std. ) Am markierten Weg einfach hinauf zum Gipfelkreuz am Kasberg. ( ¼ Std. )

Vom Gipfel auf dem markierten Wanderweg in Richtung Sepp-Huber Hütte absteigen, davor aber hinauf zur Bergstation eines Schleppliftes hinauf. Auf einem Fahrweg weiter am breiten Rücken bis vor einen große Senderanlage und kurz hinauf zum Spitzplaneck ( 1 Std. )

Zurück zum Sender und direkt dahinter auf dürftigen Steigspuren links unter der Felswand hinunter und durch einen Graben zur Privatstraße. Auf dieser zwei lang gezogene Kehren hinunter ( 1 Std. )

Direkt in der Kehre über die Leitschiene und weglos sehr steil durch Laubwald hinunter zu einer verfallenen Hütte. Weiter ohne erkennbaren Steig durch äußerst steilen Wald hinunter ( eher links halten! ) bis man irgendwann auf den alten Weg trifft. Auf diesem ( bzw. wieder weglos, wenn sich der Steig verliert ) weiter abwärts. Einen dichten Jungwald durchquert man auf deutlichen Wegspuren und erreicht so den flachen Talboden. (1 Std. ) In Kürze hinüber zur Straße Grünau – Jagersimmerl. Entlang der Straße am Wanderweg taleinwärts zum parkenden Auto ( ½ Std. )

 

Gehzeit: 7 Std.

Höhendifferenz: 1200m zum Kasberg, zum Spitzplaneck gesamt noch mal 100m

Wetter: dicker Nebel bis 1100m, oben sonnig und wolkenlos

Sichtungen: einige Gämsen, ein Hirsch

Einkehrmöglichkeit: keine, eventuell kurzer Abstecher zur Sepp-Huber-Hütte

Trinkwasser: keine Quellen und Bäche

Besonderes: weglos durch meterhohe Latschen hinauf und steile Waldhänge hinunter

Fazit: Nur für Dschungelkämpfer, Einsamkeit garantiert ( mit Ausnahme der markierten Abschnitte )

 

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