Hocharn (3254m)

 

11.09.2004

 

Ausgangspunkt: Parkplatz am Ende der Mautstraße im Rauriser Tal

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz erst eben auf der Forststraße ein Stück bis zu einer Holzbrücke auf einer Almfläche. Diese überqueren und eben weiter, aber dann schon bald teilweise sehr steil durch Büsche hinauf. Nach rund 1 ¼ Stunden erreicht man schließlich eine kurze, flachere Stelle bevor es wieder steil weitergeht bis unterhalb des Hocharnkees (½ Std.). Dort dem linken Weg folgend ( der rechter führt über den nicht spaltenfreien Gletscher zum Gipfel) über vom Gletscher abgeschliffenen Fels zur nördlichen Goldzechscharte ( 1 ¼ Std. ) Von dort Richtung Norden am Grat über Felsblöcke, Schutt und einer kurzen einfachen Kletterstelle hinauf zum Gipfel ( ¾ Std. ) Von dort wieder zurück in die nördliche Goldzechscharte und weiter am Grat anstrengend über große Felsblöcke und mit einer kurzen Stahlseilsicherung hinauf zum Goldzechkopf ( 1 ¼ Std. ) Von dort wieder mit Hilfe eines Stahlseiles steil hinunter zur Pilatusscharte ( Achtung Steinschlaggefahr! ) und problemlos auf das Kleinfleißkees . Dieses im oberen, steil abfallenden Teil auf gut ausgetretener Spur spaltenfrei hinauf bis knapp unterhalb des Zittelhauses am Sonnblick. Am Schluss schließlich noch ein kurzes Stück über Felsen hinauf zur Hütte ( 1 Std. ) Der Abstieg erfolgt schließlich über das Goldbergkees bis oberhalb der Rojacherhütte, weiter auf schönem Wanderweg zur Neubauhütte und über die Durchgangalm und dem Moorlehrpfad hinunter zum Parkplatz in insgesamt 3 ¼ Std. ( genaue Beschreibung des Abstieges siehe auch die Wanderung auf den Sonnblick vom 19. 7. 2003! )

 

 

Gehzeit: 9 ¼ Std.

Höhendifferenz: Parkplatz – Hocharn 1700m, mit Übergang zum Sonnblick insgesamt etwa

2200m

Wetter: Morgens sehr erfrischend, sonnig; am Gipfel windig; nachmittags bedeckter Himmel

Sichtungen: 2 Dachse bei der nächtlichen Autofahrt im Rauriser Tal

Einkehrmöglichkeit: Zittelhaus, Rojacherhütte, Neubauhütte

Trinkwasser: Zwischen der Wegteilung auf den Hocharn und der Neubauhütte kein Wasser, sonst viele Bäche.

Besonderes: Hocharn im Winter als Tourenberg beliebt (bis zu 400 Personen an einem Tag!), im Sommer seltener besucht. Sonnblick etwas überlaufen.

Fazit: Schöne, lange Tour, die am Grat etwas Klettergeschick und Schwindelfreiheit benötigt.

 

Siehe auch: Sonnblick, Schitour Hocharn

 

zu den Bildern

zur Karte

 

zurück zum Verzeichnis

zurück zur Startseite