Finsterkarspitze (3028m)

 

19.08.2004

 

Ausgangspunkt: St. Jakob im Defereggental, Osttirol

Wegbeschreibung: Direkt vom Ort St. Jakob auf einer Schotterstraße hinauf ins Trojer Tal, wobei der Weg nach rund einer halben Std. eben wird. Vorbei an der Vorderen Trojer Alm verlässt man die Straße und geht auf einem Weg weiter zur Hinteren Trojer Alm. Von dort geht es in einer langgezogenen Querung immer höher über das Trojer Tal hinaus. Nur das letzte Stück zur Neuen Reichenberger Hütte gestaltet sich etwas steiler. ( 2 ½ Std. ) Von der Hütte führt erst der Weg flach am Bödensee entlang. Dort, wo der Weg auf die Rote Lenke schließlich steiler wird zweigt ein mit Steinmanderl gekennzeichneter Steig ab und führt weiterhin flach in ein Kar hinein. Eine große Schutthalde wird daraufhin steil links umgangen, und oberhalb führt der Weg auf einen grasigen Sattel am Nordgrat der Finsterkarspitze. Am Grat schließlich über große Blöcke, teilweise recht ausgesetzt weiter zum schmalen Gipfel. ( 1 Std. ) Zurück zur Hütte am selben Weg ( ¾ Std. ) Knapp unterhalb der Hütte dann am Rudolf Kauschka Höhenweg fast eben hinüber zur unbewirtschafteten Durfeldalm ( ¾ Std. ) und am alten Knappenweg teilweise sehr steil durch den Wald hinunter ins Trojer Tal ( ¾ Std.) Von dort wieder auf der Schotterstraße wie beim Aufstieg zurück nach St. Jakob ( ¾ Std. )

 

 

Gehzeit: 6 ½ Std.

Höhendifferenz: 1640m

Wetter: windig, angenehm warm an windschattigen Plätzen

Sichtungen: einige Murmeltiere, 1 Kreuzotter, 1 Steinadler

Einkehrmöglichkeit: Neue Reichenberger Hütte, Jausenstation Vordere Trojeralm

Trinkwasser: bis zur Hinteren Trojeralm und ab Durfeldalm immer wieder Bäche; zum Gipfel

nur Schmelzwasser eines Firnfeldes

Besonderes: sehr schöne Sicht auf Venediger und Glockner. Unmarkierter Anstieg auf gut

erkennbarem Steig zum Gipfel

 

Fazit: recht lange Tour ( Anstieg laut Wanderführer 6 Std. ), daher auch nur wenige Leute unterwegs.

 

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