Postalmklamm - Klettersteig

 

 

12.10.2006

 

Ausgangspunkt: Von Strobl am Wolfgangsee in Richtung Postalm ( nach einigen Kilometern Mautstraße ) und oberhalb der Kehren und der Braunalm

auf einen unbeschilderten Parkplatz.

 

Zustieg: Vom Parkplatz auf der Straße zur Braunalm hinunter und auf einem Waldweg, mehrmals die Straße querend, hinunter ins Weißenbachtal.

Direkt bei der untersten Kehre bei der Simonhütte auf eine Schotterstraße abzweigen und auf dieser flach zum Einstieg des Klettersteiges mit großer Schautafel. ( ¾ Std. )

 

Routenbeschreibung: Vom Anseilplatz auf einem Waldsteig hinauf zu den ersten Sicherungen im steilen, meist rutschigen Gelände. Dort über die

Seufzerbrücke und durch den Wald weiter. Über Trittstifte zur Hangelbrücke ( 1 Seil oben, 1 Seil unten ) und weiter über Trittstifte die Klammwand queren. Abstieg über Trittklammern ins Schwarze Loch, über Trittstifte zur Höhlenquerung und weiter zum Gattsprung über die Schlucht ( rund 2 Meter breit und mit einem Seil zum Einhängen gesichert. ) Kurz über Klammern hinauf und über Trittstifte den glatten „Spiegel“ queren. Schließlich auf einem schmalen Felsband zur nächsten Brücke. Dort über einen flachen Bach und links neben Karstquellenwand über schmutzige Felsen hinauf in den Wald. Auf dem Steig weiter in Serpentinen sehr steil zum Steigbuch direkt unterhalb der Gamsleckenwand. Diese entweder sehr ausgesetzt und anstrengend hinauf, oder auf gutem Steig außen herum. Oberhalb der Wand durch den Wald weiter bis zur letzten Brücke ( 1 Seil oben, 1 Seil unten, 2 Seile links und rechts ). Am Schluss durch den Wald hinauf bis zu einer Forststraße und in kürze zur Postalmstraße und dem Parkplatz.

   

Gehzeit: 3 Std. am Klettersteig, ¾ Std. Zustieg

Höhendifferenz: rund 500 Hm

Schwierigkeit: Postalmklamm C, Gamsleckenwand anhaltend D

Wetter: sonnig, angenehm warm

Besonderes: € 9,- Maut für 1 PKW und 2 Personen.

            In den Führern wird die Tour vom Parkplatz unterhalb der Simonhütte beschrieben, was aber einen längeren Zustieg bedeutet.

Wenn man oben startet, hat der Wald außerdem Zeit, etwas aufzutrocknen.

Fazit: Landschaftlich sehr schöner, aber durch lange Trittstiftreihen etwas eintöniger „Action“-Klettersteig. Sehr ausgesetzt.

Gamsleckenwand sehr schwer, Umgehung aber einfach.

 

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