Bosruck (1992m)

 

27.08.2003

 

Ausgangspunkt: Parkplatz vor Bosruckhütte, Spittal am Pyhrn

Zustieg: Vom Parkplatz geht es in rund 30 Minuten teilweise steil durch Wald und über Wiesen, an einigen Almen vorbei zum Ardningsattel. Von dort etwa eine halbe Stunde am Grat entlang bis zum Einstieg in den Klettersteig auf 1700 m. Dort befindet sich auch, etwas unterhalb des Weges, die Wildfrauenhöhle.

 

Klettersteig: Über den ersten luftig-steilen Auifschwung hinweg, dann ein ungesicherter Abschnitt, nordseitig ein Abstieg und wieder empor zu einer Schulter mit Blick zum Gipfelkreuz. Auf dem Rücken zu einem gesicherten Felsaufschwung etwas nördlich der Kante. Danach weiter auf dem wieder ungesicherten, zunächst steilen und allmählich abflachenden Rücken zum Kreuz auf der Frauenmauer, 1845m.

Von dort Abstieg in eine Schate ( anfangs gesichert ), hinauf auf einen Turm, und rechts zu einem Rücken. Um diesen ausgesetzt herum, dann durch einen Kamin zum Grat. Bald ungesichert im Zickzack in der Flanke höher, dann durch eine steile Rinne und unter der Gratschneide zum Gipfel.

 

Abstieg: Der Abstieg erfolgt über die sogenannte „Nordrinne“. Kurz in Richtung Pyhrnpass gehen, und unterhalb des Gipfelsockels auf gut erkennbaren Steigspuren aber unmarkiert hinunter. Der Weg ist äußerst steil und teilweise steinschlaggefährdet. Nach etwa 1 ¼ Stunden gelangt man auf eine Schotterstrasse, auf der man in einer halben Stunde zurück zum Parkplatz gelangt.

 

Zustiegszeit: 1 Stunde

Kletterzeit: 1 ½ Std.

Höhendifferenz am Steig: 350 m

Schwierigkeit: B/C

Wetter: Sonnig, heiß

Sichtungen: keine

Einkehrmöglichkeit: Bosruckhütte direkt am Parkplatz

Trinkwasser: bis zum Ardningsattel immer wieder Brunnen

Besonderes: ziemlich ausgesetzter Klettersteig

Fazit: anstrengende „Klettertour“, Abstieg recht mühsam auf unmarkiertem Steig

 

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